Montag, 15. Dezember 2014

Graf Sprezzula, Teil III

Kürzlich waren wir in Berlin. Mit einer Trunkshow, um unsere Partner La Vera Sartoria Napoletana, Saint Crispin's, D'Avino und Viola Milano dem Hauptstadtpublikum vorzustellen. Getrunken wurde auch – immerhin ist Berlin ja auch Restaurant&Bar-Metropole der Republik, aber "Trunkshow" meint
etwas anderes:
Graf Sprezzula
A trunk show is an event in which vendors present merchandise directly to customers at a retail location or another venue such as a hotel room. Typically, clients view the merchandise, place orders, and then wait for the vendor to manufacture and deliver the goods. The term is derived from the common practice of merchandise being transported to these events in trunks (Quelle: Wikipedia).
Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und das Hotel Das Stue war ein fantastischer Gastgeber. Unsere nächste Trunkshow "Sarto in viaggio" wird im Februar in Frankfurt stattfinden.

Dem Blogger Gunnar Berendson (früher selbst in Frankfurt jetzt am schönen Chiemsee beheimatet) passt das alles gar nicht, wie wir gestern bereits berichteten (Link). In seinem Verlautbarungsorgan für Langsam-Träger, "Slow Wear", wurde er ganz nachdenklich:
"Das Rätsel, ob Theaterdirektoren, die in ihrem Haus keine Gäste mehr haben, einen Wanderzirkus eröffnen sollten, können wir mangels fachlicher Eignung nicht lösen. Eine Frage die sich hier aber schon stellt: Wie sehen andere Handelspartner, beispielsweise die des transsilvanischen Schuhmachers St. Crispins, den Besuch des fliegenden Händlers in ihrer Stadt?"
Und so weiter, und so weiter... Ehrlich gesagt, verstehen wir die ganze Aufregung nicht. Und so ergeht es vermutlich jedem, der erst jetzt von diesem abseitigen Scharmützel in einem drittklassigen, selbstreferentiellen Internetforum erfährt. Es läge nahe, seine altklugen Attacken aus dem Schatten des privaten Blogs abzutun als das, was sie – wie Die Ärzte es formulieren würden – vermutlich in Wirklichkeit sind: nur ein stummer Schrei nach Liebe. Wären da nicht die Foranten, die Herren, die Gunnars Beitrag im anschließenden Forum ganz entschieden kommentieren.

Denn hier offenbart sich dann die hässliche, die unappetitliche Seite der hiesigen "Gentlemen"-Fraktion, die unter Klarnamen immer gerne Auskunft zu ihrem OOTD gibt, aber die sich versteckend unter Pseudonymen wie "Monsieur Charlemagne", "Shoeshine", "Wearwolf", "Bembel" oder "Modezar" alle Hemmungen fahren und dem offenbar sehr tief sitzendem Frust nur noch freie Bahn lässt:   
· "Michael Jondral hat aber auch etwas von Transsilvanien – ist das nicht Graf Sprezzula?"
· "Der Herr kann reisen wohin er will, ich würde diesen Wanderzirkus nicht besuchen."
· "Die Karriere vom Verkäufer zum Stilpapst ist eine freie Erfindung."
· "Sartoriales Dschungelcamp."
· "Kasperltheater aus der Hannoveraner Puppenkiste!"
(Wir haben uns erlaubt, die orthografischen Fehler der Autoren zu korrigieren).
Assis! Aber was will man machen. Man kann nicht duschen ohne nass zu werden: Auch wir schätzen das Internet für unsere Kommunikation und unserem Handel&Wandel; seit ein paar Tagen sind wir mit eigenem Online-Store unterwegs. Deshalb müssen wir wohl auch die Kehrseite der Medaille hinnehmen, nämlich dass ein Unternehmer, der sein in 30 Jahren in der Branche erworbenes Know-How, sein geistiges Eigentum, sowie den Kapitalstock seiner und der vorangegangenen Generationen in das eigene Geschäft investiert hat, sich im Netz präpotente Flapsigkeiten gefallen lassen muss von anonymen Heckenschützen, die das offene Visier scheuen.

Gunnar Berendson ist nicht nur Donald Duck-, sondern auch Captain Kirk-Fan. Wir mussten in den letzten Tagen eher an Mr. Spock denken: faszinierend! Aber irgendwie gar nicht unsere Welt.

Vorsicht, die Hessen kommen

"Michael Jondral hat aber auch etwas von Transsilvanien – ist das nicht Graf Sprezzula?" (Zitat aus dem Frankfurter Blog "Slow-Wear")


Seit einigen Tagen werden wir "im Internet" beleidigt, verhöhnt, der Lächerlichkeit preisgegeben. Wenn die Augenhöhe passte, könnte man gar von geschäftsschädigendem Cyper-Mobbing sprechen.  Aber erwähnenswert bleibt der Vorfall auch so allemal, spielt er doch vermeintlich in der Welt der stilvollen Lässigkeit und des erhabenen Laisser-faire. Aber der Reihe nach...

Vor Jahren gründeten ein paar nicht gerade überbeschäftigte PR-Berater aus dem Raum Frankfurt/Main einen Blog über Herrenmode. Sie nannten ihn halborginell "Slow Wear"– in Anlehnung an die sektiererische Fressgilde Slowfood. Im Laufe der Zeit lichteten sich die Reihen der Autoren und Meinungsbildner und übrig blieb schließlich der Gründer, Gunnar Berendson, der Mann, der in seinem eigenen Fragebogen als seine Stilikone "Donald Duck" angibt.

Jetzt "berichtete" Gunnar unter seinem Alias "Edelardo Feinolini" (?!) über unsere Trunkshow in Berlin im Hotel Das Stue. Hier hatten wir gemeinsam mit unseren Partnern Pino und Orazio Luciano von La Vera Sartoria Napoletana, Phillip Car von Saint Crispin's, Fiorenzo Auricchio von d'Avino und Tom Nathaniel von Viola Milano interessierten Herren in der Hauptstadt Gelegenheit gegeben, einmal in Kollektionen 'reinzuschnuppern, die es dort noch nicht gibt. 

Unser Event war bewusst ganz laid-back. Keine lokale Werbung in Berlin, keine Mailings, lediglich Hinweise in den sozialen Medien unserer Partner und auf unserer eigenen Facebook-Seite. Wir haben nicht den Ehrgeiz und die Hybris, die Branche sprengen zu wollen, wir möchten nur mit der gebotenen Gelassenheit und Bescheidenheit, die uns schon in der hannoverschen Heimat zu kleinem Erfolg geführt hat, einmal neue Wege der Distribution und Kommunikation ausprobieren. Nächste Station unseres "Sarto in viaggio" wird sein: Frankfurt.

Allerdings hatten die fünf Reisenden die Rechnung ohne IHN gemacht: den Frankfurter Edelardo Feinolini, selbsternannter Wettbewerbshüter und Chefökonom des deutschen textilen Einzelhandels. Dieser, der Handel, so der Donald, geriete, "nun zusätzlich zu den (ungelösten) Herausforderungen des Internets durch eine neue Dimension des Wettbewerbs aus den eigenen Reihen an der Heimatfront unter Druck".

Wehmütige Gedanken an Graciano "Rocky" Rocchigiani kamen in uns auf – und vielleicht machen wir demnächst ihn zu unserer Stilikone. Rocky pflegte in solchen Fällen stets zu sagen: "Geh und quatsch den Schrank voll!" Er kannte noch nicht Blog und Blogger und nicht Gunnar Berendson. Letzterer verbittet sich jedenfalls strikt solche Alleingänge wie den unseren, spricht von "Gebietsschutz", "Wanderzirkus", "sich von Hotel-zu-Hotel hangeln"... Nein, so nicht!

Warum Herr Berendson sich berufen fühlt, die hiesige Herrenmodeszene zu kommentieren oder gar zu beurteilen – sei es soziologisch oder ökologisch – bleibt ein Rätsel. Sein Antichambrieren bei verschiedenen Einzelhändlern zwecks Betreuung derer Aktivitäten in "social media" blieb ungehört und der einzige verbriefte Kontakt seiner Clique zur Szene war und ist ein verlorener Prozess gegen den Schuhmacher Saint Crispin's ("Transsilvanien!"), dessen Waren man (mangels Masse?) nicht bezahlen wollte, der dann aber letztlich qua Gerichtsurteil "das teuerste Paar Schuhe unserer Firmengeschichte" an Donald, bzw. Trick, Tick und Tack ausliefern konnte.

Gunnar ist bestimmt kein übler Kerl. In seiner Blog-Rubrik "Sieben auf einen Streich" beantwortet er Fragen nach Anzüge sind? ("...aus Neapel") oder Frauen sollten? ("...nicht für Männer einkaufen") sympathisch und entspannt. Doch selbst unsere Kollegen aus der schönen Main-Taunus-Region (die wir demnächst heimsuchen) bestätigten uns in den letzten Tagen per Mails, dass die schlechte Laune des Stil-Bloggers, dem offenbar sein Stil abhanden gekommen ist, nur noch nervt.

Zuletzt verlor sich Gunnars Spur denn auch nicht mehr in Frankfurt, sondern im Frühnebel der Region Südostoberbayern. Hier PR-bloggt er jetzt fleißig für "mehr Unternehmen, mehr Süden, mehr Leben". Und mehr Käse. Unlängst besuchte er den Anderlbauer in Frasdorf – wer kennt ihn nicht – und befand: "Alle Produkte sind außerdem garantiert ohne Zusatzstoffe, gentechnik- sowie laktosefrei. Die verwendete Milch stammt entweder von den eigenen Tieren oder von Bio-Bauern aus der Umgebung." Also ganz bestimmt nicht von Michael Jondral oder aus Transsilvanien.

Aufmerksame Leser werden an dieser Stelle fragen: "Jetzt wissen wir immer noch nicht, warum Michael Jondral der Graf Sprezulla ist!" Stimmt! Dieses Geheimnis lüften wir erst morgen im dritten und letzten Teil: "Kasperltheater aus der Hannoveraner Puppenkiste!" – wie Gentleman-Foranten im Schutz der Internetanonymität zu kleinen Nervensägen werden.


Samstag, 13. Dezember 2014

Der Graf Sprezzula

Seit einigen Tagen hat Michael Jondral einen neuen Spitznamen: Graf Sprezzula. Warum ist das so? GAZZETTINO klärt auf. Doch zunächst einmal begeben wir uns auf Spurensuche...


Aus den sagenumwobenen Karpaten, die wir alle in jungen Jahren zumindest in unseren unruhigen Träumen besucht haben – als Reisegefährte von Roman Polanski und Sharon Tate –, aus dem tiefen Rumänien also kommen nicht nur die vielleicht besten Schuhe der Welt, Saint Crispin's, die in den letzten Jahren vielen lieb (und manchen Zechprellern notgedrungen sogar richtig teuer geworden sind), sondern auch diese finster-eleganten Grafen in ihren schwarzen Frack-Capes.

Uns ist der liebste der Graf Zahl, der in der Sesamstraße zur Berühmtheit erlangte. Er wird im Amerikanischen "Count von Count" genannt. Seine Lust am Zählen verrät die unbeschwerte Kindheit und eine gelungen angewandte Pädagogik. Im reifen Mannesalter kommt ihm nun zu Gute, dass er auch mal 1 und 1 zusammenzählen kann – heute eine selten gewordene Fertigkeit. 

An einem anderen, nicht weniger mythischen Ort, als die Karpaten es sind, nämlich in Entenhausen, gilt der einzige Bewohner mit einem Faible fürs Zahlenwerk gleich als Aussenseiter: es ist "Onkel" Dagobert. Sein Neffe ist Donald Duck – er wurde ursprünglich als Gegenstück zum cleveren Micky Maus erfunden und hat die Rolle des notorischen Pechvogels inne. 

Immerhin bleiben dem "Pechvogel" Donald ja noch seine bezaubernden Neffen, die Drillinge Tick, Trick und Track, sowie seine schöne Verlobte Daisy Duck, die freilich auch von Gustav Gans aufs heftigste umschwärmt wird.

Dennoch: Donald ist – wie Graf Zahl – Dreh- und Angelpunkt in seiner kleinen Welt. Aber wie muss es wohl all' den Donalds in unserem richtigen Leben ergehen, die – ohne eine Daisy und ohne Neffen – ständig nur dabei stehen dürfen? Life and work – immer nur in progr...?  

Ist Frust da nicht vorprogrammiert?  Lesen Sie dazu morgen unseren Report: "Ente Feinolini beim Anderlbauer und auf fatalen Abwegen."

Freitag, 5. Dezember 2014

Der Niki


Niki kommt! Wer, wie wir, seit Jahren Hand in Hand mit dem Nikolaus zusammenarbeitet, der darf ruhig "Niki" zu ihm sagen. Morgen ist er wieder da! Und wir geben jedem Kunden 30% Rabatt auf ein Kollektionsteil nach Wahl. Einfach das Code-Wort "Niki" an der Kasse aufsagen – und 30% Rabatt sparen.

Montag, 27. Oktober 2014

Sarto in viaggio


Michael Jondral aus Hannover zählt zur Elite der europäischen Herrenausstatter. Aficionados wie Hersteller schätzen den Rat des alerten Herrenmode-Experten. Jetzt geht Michael Jondral erstmals auf Reisen: Sarto in Viaggio. Erste Station ist Berlin, das wunderbare Hotel Das Stue.

27. - 29. November 2014
Drakestraße 1 · 10787 Berlin

Im Pop-Up-Showroom: La Vera Sartoria Napoletana. Orazio Luciano war einst Schneider bei Kiton. In Berlin zeigen er und sein Sohn Pino ihre traumhafte Kollektion mit einem Preis-Leistungs-Verhältnis, das einmalig ist (ab 1.700 €).

Saint Crispin‘s aus Wien gilt als bester Maßschuh schlechthin. Seine Maßkonfektion steht dieser Qualität jedoch kaum nach. Designer und Inhaber Phillip Car wird ebenfalls persönlich anwesend sein (ab 1.000 €).

Tom Nathaniel präsentiert seine Manufaktur Viola Milano – Krawatten und Accessoires nach Ihren Wünschen (ab 100 €).

Fiorenzo Auricchio aus Neapel schneidert ein einzigartiges Hemd, das an 25 Punkten von Hand zusammengefügt wird. D‘Avino – es gibt nichts besseres (ab 400 €).

Machen Sie Ihren Termin für eine Maßnahme oder kommen Sie einfach so vorbei und lassen sich beeindrucken.

Kontakt: sartoinviaggio.com oder 0511/1697700.

Mittwoch, 24. September 2014

Mount Everest

Der überaus lesenswerte Blog Parisian Gentleman hat jetzt das Ergebnis seines 2014 Ready-to-Wear Men's Suit Review vorgelegt. Hieraus zitieren unten wir den "Testbericht" über Cesare Attolini, "the Mt. Everest of Neapolitan tailoring"... 

Denn nicht zu vergessen: auch wenn unsere Kunden überwiegend maßgefertigte Anzüge von Cesare Attolini bevorzugen – das ein oder andere gute Stück "von der Stange" hätten wir bei uns in der Theaterstraße 13 für Sie hängen!

ATTOLINI
The Mt. Everest of Neapolitan tailoring
From 4500 to 8000€
CESAREATTOLINI.COM

Cesare Attolini is one of those luxurious handmade RTW brands, like Kiton and Brioni, that actually retails for a higher price than a bespoke suit.

Of those three stratospherically-priced brands, Attolini is perhaps the most beautiful, and the one that feels the nicest to wear. It’s a little known fact that Attolini also make suits for other brands — you can look for their trademark yellow sizing label inside the trousers, to identify whether some other high-end Italian RTW suit are actually being made by Attolini — e.g. Luciano Barbera Sartoriale is made by Attolini, among others (Gianfranco Ferre may have used Attolini also at one point, TBC).

The wonderful handmade construction and details of the Attolini topline are on par with bespoke, which can explain the high retail price. The style of the Attolini suit is the most perfect example, in RTW, of the wide lapel, high gorge, natural shoulder and 3 roll-2 look that you can only usually find in contemporary Italian bespoke.

It’s as if Attolini took all the elements from the perfect Neapolitan bespoke suit and made them available as RTW.

++ : Amazing contemporary Italian styling that’s hard to find outside of bespoke.
- – : Stratospheric Prices.

© Parisian Gentleman

Donnerstag, 18. September 2014

Saint Crispin's

Nur zur Erinnerung: unsere Trunkshow mit Saint Crispin's beginnt diesmal bereits am Donnerstag! Ab heute vormittag ist Dipl.-Ing. Phillip Car bei uns zu Gast!







Freitag, 12. September 2014

Ein Tweedsakko für Signore Godot

Diese Herren warten auf Sie! Michael Jondral und seine neapolitanischen Gäste Giuseppe Attolini und Vincent Villa möchten Sie im Rahmen einer Trunkshow mit CESARE ATTOLINI noch bis morgen Abend mit den Vorzügen  der "besten Schneider der Welt" vertraut machen.

Und die neuen Stoffbücher mit feinstem Kaschmir oder Tweed sind garantiert auch nicht so quälend langweilig wie so mancher Beckett. Allora!

Mittwoch, 10. September 2014

Donnerstag, 4. September 2014

Attolini Trunkshow

„In the 1930s, Vincenzo Attolini created the deconstructed jacket that set the standard for Neapolitan style. From a little tailor shop in Naples, the Attolini suit became a quiet status symbol among jetsetters with an appreciation for stylish tailoring and impeccable craftsmanship.“ (Robb Report)

Der Robb-Report, eine Art Stiftung Warentest für Milliardäre, nennt sie „die besten Schneider der Welt“ – und welcher Connaisseur würde an diesem Verdikt zweifeln?!
           
Am Freitag und Samstag, 12.&13. September 2014... 
           
...sind die Brüder Massimiliano und Giuseppe Attolini und ihr Amsterdamer Statthalter Vincent Villa nun wieder in Hannover zu Gast, um Sie, geehrte Herren, zu beraten oder auch nur ein Pläuschlein mit Ihnen zu halten.
           
London Lifestyle haben die Attolinis ihre Kollektion Herbst/Winter 14/15 überschrieben. Und sie haben Stoffbücher im Gepäck, die Sie begeistern werden: Tweed, Kaschmir und Flanell – exklusiv gewoben für Cesare Attolini in den besten Webereien Britanniens.
           
London – Hannover – Neapel: was für eine schöne Achse. Wir freuen uns auf Sie!

Montag, 1. September 2014

Maßnahmen

Steve McQueen
Ein ganz besonderer Service von Michael Jondral Herrenmoden sind die regelmäßigen Trunk Shows. Hier schauen unsere Lieferanten mit ihren Musterköfferchen bei uns vorbei... Aber das trifft es natürlich nicht ganz. Auf den teilweise mehrtägigen Veranstaltungen bekommen unsere Kunden einen tiefen Einblick in die Warenqualität und die Verarbeitung, mit der die besten Manufakturen der Welt aufwarten. 

Wir bieten die Gelegenheit mit Schneidern, Schuhmachern und Designern zu fachsimpeln, oder Ikonen der Szene wie Massimiliano Attolini, Simone Finamore oder Dipl. Ing. Phillip Car persönlich kennen zu lernen. Derart perfekt beraten, wählen Sie garantiert das richtige Bekleidungsstück, das nach Ihren individuellen Wünschen und Präferenzen nach Maß für Sie gefertigt wird.

UNSERE TERMINE IM HERBST 2014:

Cesare Attolini
12. September, 13:00 - 20:00 und 13. September, 10:00-16:00.
Massimiliano und Giuseppe Attolini sind wieder in der Stadt! Die Enkel von Vincenzo Attolini, Erfinder der Giacca Mappina, werden von der ganzen Schneiderwelt für ihre Modelle aus weichen Schultern, hohem Armloch und unglaublicher Bequemlichkeit bewundert. Es sind die BESTEN!

Saint Crispin's
18. September (Donnerstag!), 12:00-19:00 und 19. September 10:00-20:00.
Inhaber Dipl. Ing. Phillip Car präsentiert die wohl beste Schuhmanufaktur der Welt: 22 hoch- qualifizierte Handwerker erschaffen nicht mehr als 1500 Paar Schuhe im Jahr. Nur in den führenden Geschäften in New York, Toronto, Honk Kong, Seoul, Tokyo, Amsterdam, Mailand - und Hannover!

Finamore 1925
10. Oktober, 12:00-19:00 und 11. Oktober, 10:00-16:00.
Andrea Finamore ist zu Gast. Er vertritt in vierter Generation die Hemdenschneider mit der feinsten Handarbeit.

La Vera Sartoria Napoletana
&
Viola Milano
23. Oktober, 12:00-20:00 und 24. Oktober, 10:00-18:00.
Nadel, Faden, Fingerhut. Diese einfachen Werkzeuge stehen für die ursprüngliche und handwerkliche Schneiderei der Familie Luciano. Vater Orazio, jahrzehntelang Meisterschneider im Hause Kiton, bereist heute mit seinem Sohn Pino die besten Geschäfte der Welt. Seit 2013 nun auch uns.

Begleitet werden die Neapolitaner von unserem Freund Tom Nathaniel, dessen in Amsterdam beheimatetes Krawatten-Label Viola Milano derzeit in den ersten Häusern Europas für Furore sorgt. Krawatten nach Maß.

Wir freuen uns auf Ihren Terminwunsch: mail@michaeljondral.com oder 0511/1697700.

Wenn Sie künftig per Post zu unseren ungewöhnlichen Maßnahmen eingeladen werden möchten, schicken Sie Ihre Adressdaten an gazzettiono@michaeljondral.com!

Sonntag, 3. August 2014

Der Duft Capris



Die Legende erzählt, dass der Prior des Klosters des Heiligen Jacobus auf Capri für einen unvorbereiteten Besuch der Königin von Anjou, große Sträuße von den schönsten Blumen, die Capri zu bieten hat, pflücken ließ. Die Blumen wurden vergessen und drei Tage später entstieg den Vasen ein wundervoller Blütenduft. 

Ein Mönch, der in die Geheimnisse der Alchemie eingeweiht war, schuf aus diesem Blütenwasser das erste Parfum Capris. 1948 wurde diese alte Formel wiederentdeckt und die Manufaktur Carthusia gegründet. Alle Düfte werden aus den hochwertigsten Rohstoffen hergestellt und die Produktion geschieht bis heute in Handarbeit. Für die Herrendüfte von Carthusia ist das Rosmarinöl von Monte Solaro die Basis – bei den Damendüften ist es die wilde Nelke Capris.

Übrigens: wunderschöne, sehr rare Reise- und Fotobücher über und von Capri können Sie bei uns natürlich auch erstehen!

Samstag, 2. August 2014

Capris Kulttreter


Unser Freund Horstson, stilsicherer Style-Blogger, schreibt in seinem Artikel über "Capris unvergleichliche Kulttreter"
Von Grace Kelly über Jackie Kennedy bis zu John Wayne oder auch Stylomat Lapo Elkann, von den Agnellis über Cary Grant bis zu Brad Pitt – alle tragen Zabattiglis. Im Gegensatz zu den normalen gummierten Modellen die man meist preisgünstig auf dem Markt kaufen kann, sind diese Treter so etwas wie der Rolls Royce unter den Espadrilles – und sie erleben gerade ein fulminantes Comeback: Ein junger Idealist hat sich der Tradition angenommen und führt mit der Hilfe erfahrener Meister die Zabattigli-Tradition fort.
Nicht nur das sie seit langer Zeit von Hand in einer kleine Capreser Werkstatt gemacht werden, sind sie insgesamt breiter und mehr Schuh als ihre Mitstreiter. Sie sind mit weißem feinen Baumwollstoff gefüttert und ihre Sohle dicker, mit einer uralten Maschine aus Bast gedreht und zusammengekettelt. 
Schon beim Reinschlüpfen merkt man den Unterschied und erinnert sich an Bilder aus den dreißiger Jahren. Genau diese Schuhe hatte Coco Chanel an, als sie auf den Schultern von Serge Lifar im Urlaub saß. Cary Grant hat sie im Film “Über den Dächern von Nizza” zum Kult gemacht. 
Zabattigli Schuhe haben aber ein wunderbares Geheimnis: Es ist das ungeheuer edle und bezaubernde Geräusch, das sie beim Gehen von sich geben. Trägt man sie an den Füssen, hat man von vornherein das Gefühl das man sich, egal wo der Urlaub stattfindet, gut aufgehoben fühlt, denn sie bringen immer etwas von der Geborgenheit und dem Glamour ihrer Insel mit. 
Eins kann ich euch sagen, die Schuhe bekomme ich diesen Urlaub nicht mehr aus.

Freitag, 1. August 2014

1. August

Der August ist der Ferienmonat (ferragosto) der Italiener, aber auch in Spanien und Frankreich heißt es ab heute: geschlossen. Firmen, Behörden, Institutionen, aber auch Restaurants, Läden bleiben zu. Das gleiche Phänomen läßt sich übrigens auch in Skandinavien beobachten. Gäbe es in Europa nicht einen "Mittelstreifen" von Bristol bis Berlin, wo noch tüchtig gesrbeitet wird, käme der Kontinent zum Erliegen.


Und auch wir bleiben fleißig. Und starten in die letzte, ultimative Phase unseres Summer Sale. Dazu hier unser Ratschlag: decken Sie sich jetzt großzügig ein mit den schönsten Moden und Accessoires für ein paar sommerliche Ferientage an italienischen, spanischen oder französischen Gestaden… Bei Rabatten von 50% verbleibt genügend Taschengeld in der Urlaubskasse. Bon voyage!


Die Fedeli Badeshorts mit modischem Print im Retro-Look sind durch das leichte und schnelltrocknende Material besonders komfortabel und versprechen charismatische und dynamische Tage am Meer.

The Good:
· aus schnelltrocknendem Polyester
· besonders leichtes Material
· modischer Print im Retro-Look
· legere Passform
· elastischer Gummibund mit Tunnelzug
· seitliche Nahttaschen
· Gesäßtasche mit Klettverschluss
· Mesh-Innenfutter
· Extra: origineller Karabinerhaken in Fischform


1920 gründete Vincenzo di Ruggerio eine der bis heute traditionsreichsten Hemdenschneiderei Neapels. Unsere Sommerempfehlung ist ein "white-dot" Hemd aus indigo-gefärbter Baumwolle.


Die Côte d’Azur der 60er, Cap Ferrat, die legendären Riva-Motorboote und natürlich James Bond in “Dr.No” – das waren die Inspirationen für das Polohemd aus Wirkfrottier von Fedeli. Das Frottier wird mit jedem Tragen und Waschen besser. 

Eine weich samtige Oberfläche und eine figurbetonte, angenehme Passform: Wirkfrottier ist die neue, unkomplizierte Materialqualität für moderne Freizeitlooks mit angesagtem Vintagecharme.

Freitag, 18. Juli 2014

Ich geb' Gas


Im Final Summer Sale gilt: first come, first serve. Da lohnt es sich schon, ein bisschen aufs Gas zu drücken. Herrenfahrer dieser Welt: vereinigt Euch bei Michael Jondral. Es lohnt sich.